Kennen Sie das auch?

Schreiben und Lesen - eine reine Wissensangelegenheit?

Ihr Kind liest ungern, muss sich beim Lesen immer wieder korrigieren, verwechselt Buchstaben, lässt Buchstaben aus oder dichtet sogar Buchstaben hinzu? Sie üben und üben und nach kurzer Zeit ist alles wie weggewischt? Dieselben Fehler treten immer wieder auf?

Wie machen es eigentlich die guten Rechtschreiber, die selten üben und meistens gute Diktate schreiben? Gibt es da etwas, was man von ihnen abschauen könnte?

Die herkömmliche Anschauung geht davon aus, dass das Verwechseln von Buchstaben und Zahlen auf einem Mangel an gespeichertem Wissen beruht. Aus dieser Anschauung schließt man landläufig darauf, dass bei dem Kind eine mangelhafte Merkfähigkeit vorliegt und nur beharrliches Üben und Bemühen Abhilfe schaffen kann. Diese Einstellung ist sehr verbreitet. Also wird gebüffelt, geochst, eingehämmert...

Das Ergebnis ist Frust!

Wie dann anders?