Es gibt 32 unterschiedliche Arten zu lernen

Ist Ihr Kind in der Schule oft abgelenkt und fällt als "Zappelphilipp" auf? Hat es Schwierigkeiten, sich auf die gestellte Aufgabe zu konzentrieren und sich zum Lernen zu motivieren?

Vieles, was als "Lernstörung" diagnostiziert wird, steht in engem Zusammenhang mit der Art und Weise, wie unser Gehirn und unsere Sinnesorgane Informationen verarbeiten und Probleme lösen, und wie sie dabei miteinander zusammenarbeiten. Unser Gehirn besteht aus zwei Hälften, die auf unterschiedliche Weise Informationen sammeln und auswerten. Je besser beide Seiten zusammen arbeiten, desto höher die Nutzung des Gehirnpotenzials. Dies geht aber nur wenn die Datenautobahn - die Verbindung zwischen beiden Hälften - offen und durchlässig ist. So können jederzeit beliebig viele Impulse hin und her geschickt werden.

Wie die Gehirnhälften mit unseren Sinnesorganen neurologisch "verkabelt" sind entscheidet darüber, wie leicht wir lernen können und wann wir Lernschwierigkeiten bekommen werden. Im Kindesalter und während der Schulzeit sind das Gehirn und der Wahrnehmungsapparat sowie die Verkabelung zwischen ihnen noch in der Entwicklung begriffen. Im Verlaufe dieses physiologischen Reifungsprozesses bilden sich die Strukturen aus, die die Grundlage für die Lernfähigkeit im späteren Leben liefern. Wenn man weiß, wie das Kind seine Sinne und sein Gehirn beim Lernen einsetzt, lässt sich dieser Entwicklungsprozess gezielt unterstützen.

Benutzt Ihr Kind vor allem die logikorientierte oder die kreative Gehirnhälfte? Welches Auge, welches Ohr, welche Hand und welchen Fuß bevorzugt es und kann es geschickter einsetzen? Wie sieht also sein individuelles Gerhirnorganisationsprofil bzw. Dominanzprofil aus? (Es gibt 32 verschiedene Profile!)

Die Bestimmung des Dominanzprofils (mittels kinesiologischer Tests) zeigt Eltern, was die Kinder tun können, um die Stärken ihres Profils zu nutzen und die Nachteile auszugleichen. Mit der Bestimmung des Dominanzprofils ergeben sich konkrete Möglichkeiten, die individuellen Methoden der Informationsverarbeitung zu respektieren und auszubauen.

Basierend auf dem Dominanzprofil Ihres Kindes erhalten Sie konkrete Tipps und Anleitungen, wie Sie Ihr Kind ganz gezielt durch individuell abgestimmte Fördermaßnahmen unterstützen können.

 

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Bücher zum Thema:

Hannaford, Carla (1997): Mit Auge und Ohr, mit Hand und Fuß: Gehirnorganisationsprofile erkennen und optimal nutzen, Freiburg im Breisgau: Verlag für Angewandte Kinesiologie

Hannaford, Carla (2002): Bewegung - das Tor zum Lernen, Kirchzarten: Verlag für Angewandte Kinesiologie